Beate Gramckow
Ostwall 1
59555 Lippstadt
02941/980 600
Deutliche Kalksteinbildung entsteht erst bei einer Temperatur ab 60°C. Um Kalksteinbildung in Rohren und an Armaturen zu verhindern, sollte daher die Warmwassertemperatur niedriger sein.
Im Wasserkocher, Eierkocher, etc., muss der Kesselstein ab und zu entfernt werden, da sonst der Energieverbrauch durch die Kalkablagerungen stark steigt. Verwenden Sie Entkalker auf der Basis von Zitronensäure oder bei kalter Entkalkung Essig. Bei der Verwendung von Essig in Heißwassergeräten können ätzende Essigsäuredämpfe entstehen.
Beim Wäschewaschen verringert Kalk die Schmutzlösefähigkeit des Wassers. Herkömmliche Waschmittel enthalten bereits Entkalker. Daher werden sie entsprechend der Wasserhärte dosiert.
In Lippstadt ist die Kanalisation sowohl im Trennsystem als auch im Mischsystem vorhanden. Im Trennsystem werden Regenwasser und Schmutzwasser in getrennten Kanälen abgeleitet. Der Inhalt der Regenwasserkanäle fließt entweder direkt oder über Regenklärbecken/Regenrückhaltebecken, wie z. B. Am Qualenbrink, in die Lippe oder ihre Zuläufe. Der Inhalt der Schmutzwasserkanäle wird einer der Kläranlagen zugeleitet und dort gereinigt.
Im Mischsystem werden Regenwasser und Schmutzwasser in einem gemeinsamen Kanal zur Kläranlage geleitet. Um bei starkem Regen die Kläranlage nicht zu überlasten, wird das Mischwasser in Regenüberlaufbecken zwischengespeichert und dosiert in die Kläranlage geleitet. Solche Becken wurden in den letzten Jahren in den Stadtteilen Benninghausen und Eickelborn in Betrieb genommen. Nur bei starken Regenfällen erfolgt ein Überlauf des mechanisch gereinigten Abwassers in die Gewässer.
Die zentrale Kläranlage der Stadt Lippstadt befindet sich am Hellinghäuser Weg. Die Anlage wurde 1986 in Betrieb genommen und 1996/1997 erweitert. Die gesetzlichen Vorgaben der Wasserbehörden an die Ablaufqualität können mit der erweiterten Anlage sicher eingehalten werden. Im Stadtteil Eickelborn betreibt der Landschaftsverband noch kleinere Kläranlagen zur Abwasserreinigung
Im Außenbereich gibt es in Lippstadt ca. 300 Grundstücke, die nicht an eine städtische Kläranlage angeschlossen sind und daher über private Kleinkläranlagen verfügen. Diese Anlagen sind genehmigungspflichtig und werden von der AöR überwacht.

2006 beteiligte sich die Stadt Lippstadt am bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Umwelthilfe „Bundeshauptstadt im Klimaschutz" und erhielt für ihr vorbildliches Engagement zum Schutz des Klimas den Titel „Klimaschutzkommune 2006" verliehen.
In dem Wettbewerb kamen acht Themenfelder des Kommunalen Klimaschutzes auf den Prüfstand:
· Ziele Konzepte Berichte
· Energieerzeugung
· Energiesparen
· Verkehr
· Siedlungsplanung
· Forstwirtschaft und Abfallvermeidung
· Öffentlichkeitsarbeit und Beratung
· Beteiligung und Kooperation
Die Bewertung erfolgte in drei Teilnehmerklassen:
1. bis 20.000 Einwohner
2. bis 100.000 Einwohner
3. über 100.000 Einwohner
Weitere Informationen zum Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz" finden Sie unter www.duh.de.

Kompost ist ein hervorragendes Bodenverbesserungsmittel mit beachtlicher Düngewirkung und kann vielseitig im Garten eingesetzt werden, z. B. bei Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern, zum Abdecken von Baumscheiben, zur Düngung von Blumen- und Gemüsebeeten etc.
An der städt. Kompostieranlage wird zu den Öffnungszeiten loser Kompost in größeren Mengen abgegeben.
Öffnungszeiten:
Freitags 14.00 - 17.00 Uhr
Samstags 8.00 - 12.00 Uhr
Im Winter ist die städt. Kompostierungsanlage geschlossen.