Recycling, Handy

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Hausbrunnen

Auch in Lippstadt gibt es noch ländliche Bereiche, wie z. B. Mettinghausen und Rebbeke, die nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen sind. Dort beziehen die Haushalte ihr Trinkwasser aus Eigenwasserversorgungsanlagen (Hausbrunnen). Die Wasserqualität dieser Hausbrunnen muss regelmäßig untersucht werden. Die Untersuchungsergebnisse sind dem Gesundheitsamt des Kreises Soest vorzulegen. Dies gilt nicht für Hausbrunnen, die ausschließlich zur Gartenbewässerung genutzt werden. Auch die Entnahme von Wasser aus Gräben und Bächen zur Gartenbewässerung ist in geringem Umfang erlaubt.

Hauswasserenthärtungsanlagen

... sollen das Wasser weich machen, weil hartes Leitungswasser unangenehme Folgen haben kann, in dem es durch Kalkablagerungen die Rohre von Trinkwasser- oder Heizungsanlagen zu setzt oder die Leistung von Boilern-, Wasch- und Kaffeemaschinen verringert. Darüber hinaus hilft entkalktes Wasser Waschmittel sparen und bietet ein besseres Tee- und Kaffeearoma.

Die meisten chemischen Enthärtungsanlagen setzen zur Aufbereitung von hartem Wasser den Ionenaustauscher Natriumchlorid (Kochsalz) ein, d. h. Kalzium- und Magnesiumionen werden durch Natrium ersetzt. Für Gesundheit und Umwelt sind solche chemischen Anlagen allerdings nicht ganz unbedenklich: So ist das mit Natrium angereicherte Trinkwasser zum Trinken wenig geeignet: Zuviel Natrium schadet dem Herz, Kreislauf und Nieren; für Babys wird der gesundheitlich bedenkliche Salzgehalt von mehr als 20 mg/l schnell erreicht. Noch dazu verkeimen diese Anlagen  leicht und verursachen hohe laufende Kosten, weil die Filter ständig ausgetauscht werden müssen. Des weiteren verursacht der Einsatz von lonenaustauschern wie Choriden auch einen erhöhten Salzgehalt des Abwassers. Dies trifft im übrigen auch  auf andere chemische Verfahren, wie Phosphatdosieranlagen zu.

Neben chemischen Enthärtungsanlagen werden auch viele Geräte angeboten, die auf physikalischer Basis funktionieren, d. h. mit elektrischen Impulsen oder magnetischen Feldern die Kalkablagerungen beseitigen sollen. Die Wirksamkeit der meisten dieser Geräte ist allerdings  umstritten. Nachgewiesen ist sie nur bei Geräten, die das Prüfzeichen des deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW) tragen.

Aus gesundheitlicher Sicht muss man gegen hartes Wasser übrigens nichts tun. Die Mineralien Kalzium und Magnesium sind für den Körper lebenswichtig. Tipp: Da sich die weißgrauen Beläge in Wasserleitungen, Armaturen und auf Heizspiralen vor allem bei Temperaturen über 60 Grad bilden, können Sie das Verkalkungsrisiko verringern, wenn Sie die Temperatur in Boilern etc. niedriger einstellen. Bei Fragen wenden Sie sich auch an die Kreisverwaltung Soest.

Häckseldienst

Foto vom Häckseldienst der INI (Quelle INI)

Den Häckseldienst erreichen Sie über die INI.

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Die Investitionen in Heizsysteme, die mit Erneuerbaren Energien betrieben werden, rechnen sich oftmals bereits nach wenigen Jahren. Dennoch liegt der Anteil der Erneuerbaren am privaten Wärmeverbrauch nur bei etwa 12 Prozent. Das neue Internet-Portal "Wärmewechsel" bietet Verbrauchern neben Informationen zu Vorteilen und Fortschritten der verschiedenen Techniken einen interaktiven Heizungsplaner, praxisnahe Tipps und persönliche Erfahrungsberichte rund um Erneuerbare Wärme. Mehr zum Portal erfahren Sie unter http://www.waermewechsel.de.

 

Hochwasser

Bedingt durch ihre natürliche Lage in der Lippeaue sind große Teile des Stadtgebietes hochwassergefährdet. Überdies können ergiebige Regenfälle auch außerhalb der Überschwemmungsbereiche gelegentlich zum Überfluten von Kellerräumen führen. Dringt das Wasser über die Kanalisation in den Keller ein, kann der nachträgliche Einbau von Schiebern sinnvoll sein. Hochwasser, das von außen in die Kellerräume läuft, kann z. B. durch Geländeerhöhungen u. ä. bauliche Maßnahmen verhindert werden.

Ist Ihr Keller, bedingt durch starke Regenfälle oder einem Wasserrohrbruch voll Wasser, so wenden Sie sich an die Feuerwehr.

Die aktuellen Pegelstände finden sie hier.

Holzschädlingsbekämpfung mit Heißluftverfahren

Was tun, wenn der Wurm schon drin ist?

Löcher im Holz bedeuten nicht immer, dass ein akuter Schädlingsbefall vorliegt. Achten Sie auf frisch ausgeworfenes Bohrmehl, neue Fluglöcher und evtl. bohrende Geräusche. Sollte eine Bekämpfung notwendig sein, bietet eine Heißluftbehandlung die umweltverträgliche Alternative zu chemischen Produkten.

Heißluftbehandlungen sind mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet. Es ist eine rein physikalische Bekämpfungsmethode. Das Holz wird auf mind. 55 Grad erhitzt, denn bei dieser Temperatur sterben alle Eier, Larven, Puppen und Käfer ab. Bei Dachstühlen wird der gesamte Dachraum mit heißer Luft von ca. 100 Grad aufgeheizt (über ca. 6 - 12 Stunden). Bei diesem Verfahren wird das Holz in seinem gesamten Querschnitt erfaßt und dadurch eine 100% ige, sofortige Abtötung erreicht.

Firmen, die diese Holzschädlingsbehandlung in Lippstadt anbieten finden Sie in den Gelben Seiten oder bundesweit im alternativen Branchenbuch.

Holzschutzmittel

Logo Stiftung Warentest

Sind Produkte die auf Grund ihrer Zusammensetzung einen Befall von Hölzern durch holzzersetzende oder -verfärbende Organismen (Pilze, Insekten) wirksam verhindern. Bei Verdacht auf Gesundheits-beeinträchtigung durch die frühere Verwendung giftiger Holzschutzmittel in Ihren Wohnräumen können Sie sich u.a. an die Stiftung Warentest wenden. Die Stiftung Warentest bietet kostenpflichtige Analysen für Holzschutzmittel-Altlasten an.

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